Die Serengeti darf nicht sterben

Das Überleben der großen Tierherden in Afrika hängt davon ab, dass ihr Wandergebiet nicht unterbrochen wird. Bernhard Grzimek hat mit seinen Filmen über die Serengeti auf das großartige Naturschauspiel der Tierwanderungen aufmerksam gemacht. Er hat sich dafür eingesetzt, dass die Serengeti ein zusammenhängendes Naturschutzgebiet wird. Der Ngorongoro Krater, der ein Teil der Serengeti  ist, wurde von der UNESCO sogar zum Weltkulturerbe erhoben.

Gefahren für die großen Tierherden in der Serengeti

Serengeti (c) Stefan Swanepoel CC BY SA 3.0

Leider ist die Serengeti heute wieder bedroht. Grenzen, Zäunen und Straßen blockieren die Wanderwege der Tiere. Leider wird auch dem Mara Fluss immer mehr Wasser entzogen, denn in seinem Quellgebiet werden die Wälder abgeholzt. Zusätzlich entnehmen ihm die Bauern Wasser für die Bewässerung ihrer Felder. Wenn der Mara Fluss austrocknet, dann hätte dies verheerende Folgen für Tiere und Menschen. Die Herden würden nicht mehr zum Mara Fluss wandern. Das Savannengras würde hoch aufwachsen und vertrocknen, wenn es nicht regelmäßig abgeweidet wird. Vernichtende Buschbrände würden einsetzen und Vögel, Elefanten, Giraffen und Nashörner gefährden. In aller Welt machen sich Naturforscher Gedanken darüber, wie man die Wasserprobleme in der Serengeti lösen kann. Denn eines wissen die Naturschützer heute: Nur wenn die Bauern in der Serengeti ihre Felder bestellen können, werden sie sich auch für das Überleben der Tierherden einsetzen.

Mehr über Ostafrika

Mehr über die Tiere der Savanne