Meine Oma lebt in Afrika

Von Annelies Schwarz. Illustrationen von Marlies Rieper-Bastian. Beltz Verlag 2002.

Zum ersten Mal darf Eric mit seinem afrikanischen Papa nach Ghana fliegen und seine Oma „Mum Jennifer“ besuchen. Seinen besten Freund Flo nimmt er mit. Afrika haben sie sich in den schönsten Farben ausgemalt. Doch anfangs ist vieles fremd und einiges anstrengend. Es ist sehr heiß, und gleich am ersten Tag holt sich Florian einen schlimmen Sonnenbrand. Erics Oma lebt in einer Hütte ohne Fenster, ohne Kühlschrank, ohne gestrichene Wände. Doch im Laufe ihrer Ferien werden Eric und Flo mit den Menschen in Dorf vertraut und finden neue Freunde in dem Mädchen Aba, die Schlangenbeschwörerin werden will, und John Kwame. Sie erkunden den Regenwald und bekommen mit, dass ein Gewitter dort viel gefährlicher ist als in Deutschland. Florian erlebt, wie es ist, wenn man der einzige mit anderer Hautfarbe ist und dass es für Menschen wie Mum Jennifer nicht darauf ankommt. Umgekehrt glaubt Eric, dass aufgrund der dunklen Hautfarbe das Mädchen Aba wohl besser zu ihm passen würde als zu dem weißgesichtigen Flo. Am Ende ihrer Ferien stellen beide fest, dass es in mancherlei Hinsicht egal ist, ob man Afrikaner oder Deutscher ist.

Ab 8 Jahre