Bildung und Schulen

Die Schulen in der Elfenbeinküste sind sehr unterschiedlich. In den großen Städten sind sie modern ausgestattet und technisch auf der Höhe der Zeit. Auf dem Land sind die Schulen noch sehr einfach, technische Unterrichtsmittel gibt es kaum.
Das Schulsystem
Die Schulen in der Elfenbeinküste sind ähnlich organisiert wie die französischen Schulen. Unterrichtet wird in französisch. Auch der Lehrplan unterscheidet sich kaum von dem in Frankreich. Es besteht Schulpflicht. Es gibt eine Grundschule, weiterführende Schulen und Hochschulen. Die Kleinen können sich in Kindergärten austoben. Die Schulbildung ist kostenfrei, um allen Kindern den Schulbesuch zu ermöglichen. Doch Eltern müssen Gebühren für Bücher oder Lehrergehälter aufbringen.
Die Grundschulausbildung dauert sechs Jahre. Nach einer Reihe von Prüfungen erhält man ein Certificat d’études primaires und kann eine weiterführende Schule besuchen. Vorausgesetzt, die Eltern verfügen über genügend Geld. Denn die weiterführenden Schulen sind meist privat und verlangen ein hohes Schulgeld. Ausnahme: Kinder werden von weiterführender Bildung ausgeschlossen, wenn sie keine Geburtsurkunde haben! Während des Bürgerkriegs im Jahr 2005 kam nur noch die Hälfte der Kinder zum Unterricht. Denn zahlreiche Schulgebäude wurden zerstört und viele Lehrer verließen die unsicheren Gegenden. Wie sehr Krieg den Kindern schadet, zeigt sich an der Bildung. Über 30 Prozent der Ivorer sind Analphabeten. Heute sind zahlreiche Schulen wieder aufgebaut, und die Lehrer zählen zu den bestausgebildeten in Westafrika.
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