In 12 Stationen durch das südliche Afrika

Im südlichen Afrika gehen wir auf Safari durch paradiesische Naturlandschaften und besichtigen aufregende Städte. Auch auf dem Programm: ein Besuch im Krüger Park und beim Kind von Taung.

Kapstadt_BuchtmitRobbenIsland

Sehenswürdigkeiten in Sambia

Victoriafälle am Sambesi

Victoria_Falls_Waterfall-Devils-CataractDie bekannteste Sehenswürdigkeit von Sambia sind die weltweit berühmten Victoriafälle. Ein Ballon- oder Hubschrauberflug über die Viktoriafälle ist ein unvergessliches Erlebnis. Hier stürzt der Fluss Sambesi in einer Breite von 2,5 Kilometern über 100 Meter in die Tiefe hinab und sorgt für ein beeindruckendes Naturschauspiel. Die Wassermassen donnern so laut, dass man sie viele Kilometer weit hören kann. Die aufgewirbelte Wassergischt wird bis zu 300 Meter hoch gesprüht. Die Victoriafälle gehören zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Sehenswürdigkeiten in Simbabwe

Groß Simbabwe

Great-ZimbabweIn der Nähe der kleinen Stadt Maswingo liegen die Ruinen der sagenumwobenen Stadt Simbabwe. Sie gilt als Nationalheiligtum des Landes. Die Ruinen von Groß Simbabwe sind das zweitgrößte Monument Afrikas. Nur die ägyptischen Pyramiden sind noch bedeutender als Groß Simbabwe. Keine andere Kultur im südlichen Afrika hat bedeutendere Steinbauten errichtet. Die Ruinen sind Überreste einer religiösen Stadt, die lange vor der Ankunft der ersten Europäer bestand. Wahrscheinlich wurde sie zur Blütezeit des Bantu-Reiches Monomotapa zwischen dem 12. und dem 15. Jahrhundert errichtet. Die Stadt birgt bis heute viele Rätsel, denn die Bewohner des Reiches besaßen keine Schrift. Es gibt nur einige mündliche Überlieferungen. Keiner weiß, wie die Architekten ohne Schriftsystem die komplexen Bauten errichten konnten. Das Reich trieb Handel mit aller Welt, denn es hatte sich die Häfen am Indischen Ozean erschlossen. In den Ruinen fand man Waren aus Europa und sogar aus China.

 

Sehenswürdigkeiten in Botswana

Zum flüsternden Felsen, dem "Louvre" in der Wüste

Rock_Carvings_im_Wadi_MatkhandoushDie Tsodilo Hills sind eine Hügelgruppe in der Kalahari. Der Name bedeutet „der Fels der flüstert“. Die Felsengruppe steht ganz allein in einer riesigen Ebene. Der Wind, der sich in den Felsschluchten verfängt, klingt tatsächlich wie ein Flüstern. In den Tsodilo Hills gibt es die zahlreichsten Felsmalereien auf der ganzen Welt. Deshalb wird die Felsengruppe auch „Louvre der Wüste" genannt. Einige der Felszeichnungen sind 10.000 Jahre alt. 2001 wurde Tsodilo Hills zum Unesco-Weltkulturerbe erklärt. Buschmenschen verehren die Tsodilo Hills als Ort, wo sich die Geister ihrer Ahnen aufhalten.

Auf Bootsafari durch das Okavango Delta

Mokoro_on_the_Okavango_DeltaEin Flussdelta mitten in der Wüste, und noch dazu ein Tierparadies? Klingt ziemlich widersprüchlich, aber genau das trifft auf das Okavango Delta zu. Es liegt mitten in der Kalahari, einer Halbwüste in Botswana. Kurz nach der Regenzeit zwischen November und März finden sich in den Sümpfen des Okavango riesige Tierherden ein. Die grüne Oase erstreckt sich über mehr als 20 000 qkm. Sie wird vom Okavango gebildet, einem der längsten Flüsse Afrikas. Der Okavango versickert im Kalaharibecken und bringt wie von Zauberhand die Wüste zum Blühen. Kein Wunder, dass hier die dichteste Tierwelt von Afrika lebt.

Die beste Reisezeit für das Okavango Delta ist die Trockenzeit von April bis Oktober. Vor allem ab Mai sind die Wasserstände des Okavango River wieder hoch genug, so dass du eine Bootsfahrt durch die Wasserläufe des Deltas machen kannst. Die überfluteten Wasserläufe ziehen unzählige Tiere an, so dass du die "big Five" garantiert vor die Linse bekommst. Auch eine Buschwanderung ist ein Erlebnis. Allerdings kannst du eine solche Wanderung nur in Begleitung eines Rangers machen. Die Ranger sind sehr gut geschult und wissen, wann Sie Abstand halten müssen und wann man an bestimmte Tiere näher heran kann.

 

Sehenswürdigkeiten in Südafrika

Auf Safari in den Krüger Park

Okavango_DeltaFrüh Aufstehen heißt es, wenn du die großen Wildtiere im Krüger Park entdecken willst. Der Krüger Park ist der größte Nationalpark von Südafrika. Um fünf Uhr geht es mit einem Guide auf Pirschfahrt im offenen Geländewagen. So kannst du mit Glück Elefantenherden an den Wasserlöchern beobachten, die scheuen Impala-Antilopen erspähen oder eine Löwenfamilie beim Morgenritual entdecken. Die Tierbeobachtung ist reine Glücksache, steckt aber voller Überraschungen! Willst du die kleineren Tiere sehen, dann kannst du eine Safari-Wanderung unternehmen, natürlich in Begleitung eines bewaffneten Rangers. Während dieser Fußsafaris erfährst du vieles über Vögel und Insekten  sowie die Pflanzen der Region. Der Ranger kann dir faszinierende Geschichten vom Leben im Busch erzählen!

Zeitreise zu unseren Urahnen in die Höhlen von Sterkfontain

Sterkfontein, Kopf des Kindes von Taung (c) Gerbil Die Höhlen von Sterkfontain werden als „Wiege der Menschheit“ bezeichnet. Hier, in den Kalksteinhöhlen fand man einige Fossilien früher Hominiden, das waren die ersten Menschen, die aufrecht gehen konnten. Einige Skelette waren 2,8 Millionen Jahre alt, wie der Schädel von Mrs. Ples. Die Höhlen liegen nordwestlich von Johannesburg bei der Stadt Krugersdorp.Im Besucherzentrum von Sterkfontain ist das „Kind von Taung“ zu sehen, das Fossil  ist mehr als zwei Millionen Jahre alt. Sterkfontein zählt zum UNESCO Weltkulturerbe.

Mit der Seilbahn auf den Tafelberg 

Cape_Town_WaterfrontViele Wege führen auf den Tafelberg, genauer gesagt: etwa 500. Der bequemste ist die Fahrt mit der Seilbahn von Kloof Nek aus. Darüber hinaus gibt es unterschiedliche Wander- und Kletterrouten. Von Kirstenbosch aus startet die schönste Strecke auf den Berg. Für den Aufstieg brauchst du etwa 3 Stunden. Auf dem Weg entdeckst du vielleicht Bergziegen, Steinböcke und Paviane. Vorsicht bei Regen: Der steinige Weg, der an einigen Stellen auch über Holzleitern führt, kann dann rutschig werden. Packen Sie dringend eine Wanderkarte, genügend Wasser, feste Schuhe, Sonnencreme, etwas zu essen sowie warme, wasser- und windfeste Kleidung ein.Oben wird es schnell frisch. Der Blick über die Stadt ist atemberaubend.

Robben Island

RobbenIslandRobben Island befindet sich unweit von Kapstadt. Achtzehn Jahre verbrachte Nelson Mandela auf der Gefangeneninsel. Weiße Apartheid Politiker hatten den einstigen Marine-Stützpunkt in ein Gefängnis für Schwarze verwandelt. Nelson Mandela schrieb während seiner Gefangenschaft das Buch "Der lange Weg zur Freiheit". Er wurde zum Symbol für den Kampf gegen Rassismus. Heute ist Robben Island eine Touristenattraktion. Seine Zelle befindet sich noch genau in dem Zustand wie zu Zeiten seiner Haft. Nelson Mandelas Gefangenennummer war 46664, sie ist zu einem Wahrzeichen für Kämpfer gegen den weltweiten Rassismus geworden. Robben Island istheute ein Unesco-Welterbe und erinnert daran, dass die Kämpfer für die Gleichheit verschiedener Menschen stärker sind als Rassisten.

Tour zum Blyde River Canyon

Blyde_River_CanyonDer Blyde River Canyon erstreckt sich am nördlichen Rand der Drakensberge. Er ist einer der größten Canyons der Erde. 26 Kilometer zieht er sich durch das Land, an manchen Stellen ist er 800 Meter tief. Er besteht aus rotem Sandstein, der von Gras überwachsen ist. Dank des subtropischen Klimas ist er einer der grünsten Canyons unseres Planeten. Durch ihn fließt der Blyde River, der "glückliche Fluss" so benannt nach den Vortrekkern, holländische Einwanderer, die hier ihre verloren geglaubte Vorhut wieder trafen. Seine Landschaft ist wild und teilweise unberührt. Er gilt als eines der großen Naturwunder Afrikas. Wenn du nach Südafrika reist, darfst du den Blyde River Canyon nicht versäumen. Ein beliebter Aussichtspunkt sind die drei Rondavels, gewaltige, runde Felsen, die wie die runden Hütten der Einheimischen aussehen. Wegen seines großartigen Ausblicks wird auch das Gottesfenster oder God's Window viel besucht. Bei einer Wanderung durch den Canyon wirst du viele Tiere entdecken wie Antilopen, Flusspferde und Krokodile. Besonders beeindruckend ist die Vielzahl an Vögel, die hier leben wie der schwarze Adler, der Fischadler, Kraniche und Ibisse sowie der farbenprächtige Narinatrogon. Wegen seiner leuchtenden Farben haben ihn die Ureinwohner "die Blume" genannt.

Wenn du während deiner Südafrikareise ins kühle Nass eintauchen möchtest, dann vergewissere dich vorerst, ob der Strand auch wirklich dafür geeignet ist und mit einer Fahne zum Schwimmen ausgestattet ist.

Sehenswürdigkeiten in Madagaskar

Auf den Spuren der Piraten von Madagaskar

AntananarivoAntananarivo, die Hauptstadt Madagaskars, liegt in der Mitte der Insel. Der Name Antananarivo bedeutet Stadt der Tausend“. Sie liegt im zentralen Hochland, am Lac Anosy.  Die Könige von Merino, die viele Jahrhunderte über Madagaskar herrschten,  erwählten den Ort zu ihrer Residenz. Von ihrem Palast Rova aus hatten sie einen Blick über das ganze Land. Fast das ganze Land. Das geheime Leben, das sich in den versteckten Buchten der Insel abspielte, blieb ihnen lange Zeit verborgen. Dann bald hatten auch Piraten die Insel entdeckt und Häfen angelegt. Im Piratenmuseum der Stadt wird die abenteuerliche Geschichte der Seeräuber erzählt, die die Schiffswege zwischen Indien und Europa unsicher machten. Zu ihnen gehörten auch die Gründer von Libertalia, der Piratenrepublik am Indischen Ozean.

Ambohimanga - die verborgene Stadt

AmbohimangaPalastDer alte Königssitz der Merina liegt auf einem Hügel in der Nähe von Antananarivo. Wegen ihrer Lage mitten im Wald wird die Stadt auch “Verborgene Stadt“ genannt. Sie ist umgeben von einer Mauer mit sieben Eingangstoren. Das zentrale Gebäude ist der hölzerne Palast, in dem einst der König regierte. Der Königspalast und die verborgene Stadt gelten als wichtigstes Symbol der kulturellen Identität Madagaskars und sind bis heute eine bedeutende spirituelle Stätte.

Allee der Baobabs - die Baumriesen von Madagaskar

Avenue_of_the_BaobabsIm Westen von Madagaskar reihen sich etwa ein Dutzend riesiger Affenbrotbäume auf beiden Straßenseiten auf. Ehemals war die Region noch von dichten tropischen Wäldern bewachsen, die Allee der Baobabs ist ein Zeuge dieser Zeit. Die größten Bäume sind um die 30m hoch und mehrere hundert Jahre alt. Die Allee stellt ein beliebtes Fotomotiv für Touristen dar.

 

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