Wirtschaft und Bodenschätze

In Eritrea beziehen die meisten ihr Einkommen aus der Landwirtschaft. Doch die Industrie befindet sich immer mehr im Vormarsch.

Landwirtschaft

Drei Viertel der Bevölkerung arbeitet in der Landwirtschaft oder im Fischfang. Auch kleine Kinder helfen schon bei der Landwirtschaft mit, denn es gibt einfach viel zu tun. Sie kümmern sich um die kleinen Tiere, füttern sie oder holen Wasser am Brunnen. Denn in zahlreichen Häusern gibt es kein fliessendes Wasser. Auf den Feldern wird vor allem Getreide, Baumwolle, Mais, Gemüse und eine Vielzahl an verschiedenen Obstsorten angebaut. Trotzdem müssen Nahrungsmittel importiert werden. Denn durch die langen Kriegsjahre wie auch durch viele Dürren kommt es immer wieder zu schweren Hungersnöten.

Bodenschätze

Frauen stellen roten Chilipfeffer her (c) David Staney CC BY SA 2.0Eritrea verfügt über wertvolle Bodenschätze wie Gold, Silber, Kupfer, Schwefel, Nickel, Zink und Eisen. Diese Rohstoffe exportiert Eritrea schon seit längerer Zeit. Meersalz wird in der Nähe von Massawa gewonnen. Es wird nicht mehr wie früher mühsam mit Hacke und Spaten abgebaut sondern mit großen Baggern. Im Land gibt es auch verschiedene Industrien wie Zement-, Textil- und Nahrungsmittelindustrie. Bekannt ist Eritrea vor allem für seine Brauereien. Im Schnitt verdient ein Eritreer weniger als 280 US-Dollar im Jahr. Damit zählt Eritrea zu den armen Ländern Afrikas.  Die Bevölkerung ist verarmt, es fehlt an Schulen und Weiterbildungsmöglichkeiten. Auf dem Bild rechts siehst du Eritreerinnen beim Herstellen von rotem Chilipfeffer, dem beliebtesten Gewürz im Land.