Moschee von Djenné

Markt Djenné (c) WegmannDie Moschee in der Stadt Djenné ist das größte Lehmgebäude der Welt. Als Nicht-Muslim darf man die Moschee nicht betreten. Die Moschee wurde am Beginn des 20. Jahrhunderts gebaut. Modell war eine Moschee aus dem 13. Jahrhundert. Der Montagsmarkt von Djenné ist in ganz Mali bekannt. Jeder Händler und jede Marktfrau von Mali versucht dorthin zu kommen, zu Fuß, mit Eselskarren, mit dem Moped oder mit dem Bus. Die Fulbe Frauen verkaufen Dickmilch und Butter, die Bozo Frauen geräucherten Fisch und Tonwaren, die Bobofrauen bieten Erdnüsse und Baumwolle an, die Bambara Frauen verkaufen Gewürze und Heilpflanzen.

Das Fest der Moschee

Moschee von Djenné wird gesäubert (c) c.huguesAlljährlich am letzten Februarwochende versammelt sich die Bevölkerung von ganz Djenné, um der Moschee einen neuen Putz zu verleihen. Denn Regen beschädtigt die Lehmschichten des Gebäudes. Die Putzarbeiten sind eigentich ein Fest. Dabei wird die Moschee mit Lehm beworfen, den die Jüngeren in das Mauerwerk einarbeiten. Touristen bekommen dabei schon mal eine Ladung Lehm ab.