Sandkatzen

Sandkatze (c) LtshearsKönnen Katzen in der Wüste überleben? Ja, dank ihrer sandfarbenen Fellfarbe sind sie hervorragend getarnt. Für ihre Feinde aus der Luft, für Raubvögel, sind sie kaum sichtbar. Sie haben zwei oder drei dunkelbraune Ringe an ihrem Schwanz. Sie sind kleiner als unsere Hauskatze, haben einen breiten, abgeflachten Kopf. Ihr besonderes Merkmal: sie besitzen große, weit außen stehende Ohren mit langen Härchen, die Schutz vor eindringendem Sand bieten.   Sie haben große, nach vorn gerichtete Augen. Die Pfoten sind mit dichten, drahtigen Haarbüscheln besetzt, die sie vor dem heißen Wüstensand schützen. So sinken sie auch wenig in den Sand ein und hinterlassen kaum Spuren. Auch ihr mittellanges Fell schützt vor heißen Tag- und kalten Nachttemperaturen. Ihre Krallen sind nicht sehr scharf, dafür haben sie spitze Zähne.

Sandkatzen, die Sprinter der Wüste

Sandkatzen bewegen sich geduckt fort, sie haben viele Feinde und suchen Schutz hinter Felsen oder zwischen Grasbüscheln, um nicht so schnell entdeckt zu werden. Während kurzer Sprints über eine Strecke von maximal 400 Meter erreichen sie eine Geschwindigkeit von 30 bis 40 km/h. Ihre Beute: Wüstenspringmäuse, Vögel und anderes Kleingetier, der in der Wüste lebt. Sandkatzen sind Tonkünstler, sie können maunzen, knurren, fauchen, spucken und schnurren. Sie werden etwa 8 bis 10 Jahre alt.